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Weinbergslagen

Brauneberger Juffer & Co – weltbekannte Lagen als Ursprung für beste Weine

Die Lage von Weinbergen

Die Lage von Weinbergen (der sog. Terroir) hat einen großen Einfluss auf die Qualität und die unverwechselbare Note des Weines. Denn neben den klimatischen Bedingungen prägen auch Faktoren wie die Zusammensetzung des Bodens und die Steigung und Ausrichtung der Weinberge den Charakter eines Weines.

Zwischen Zell und Trier hat die Mosel durch ihre engen Windungen ausgezeichnete Südhänge. Es wird von der „größten Steillagen-Weinbauregion“ der Welt gesprochen. Etwa 43 Prozent der rund 9.000 Hektar Rebfläche haben eine Steigung von mehr als 30 Prozent. Die Rebhänge an beiden Seiten der Mosel weisen zum Teil weit höhere Steigungen bis zu 90 % auf. Manche Weinberge sind nur auf Umwegen oder per Seilbahn zu erreichen.* Schon die Römer erkannten die gute Lage Braunebergs für den Weinbau. Dies beweist die römische Kelteranlage aus dem 3. Jh. n. Chr., die im Zuge von Ausgrabungen am Fuße des „Braunebergs“ entdeckt wurde.

Das Weingut der Familie Erz bewirtschaftet insgesamt 5 Hektar Weinberge in den verschiedenen Weinbergslagen in Brauneberg, darunter neben dem Brauneberger Klostergarten, Brauneberger Mandelgraben und der Brauneberger Kurfürstlay auch den weltbekannten Brauneberger Juffer. Diese Steillage zählt zu den besten Riesling – Standorten der Welt. Der Name Brauneberger Juffer stand und steht für hochwertige Spitzenweine, die weit über unsere Grenzen bekannt sind.

Geschichte

Vom Merowingerkönig Childebert über Thomas Jefferson, Napoleon bis hin zu Prinz Charles erstreckt sich die eindrucksvolle Liste derer, die ihre Liebe zum Brauneberger Wein dokumentierten – und viele andere berühmte Namen füllen diese Liste auf.**

Will man auf dem Brauneberger Juffer Wein erzeugen, so ist dies aufgrund des steilen Gefälles ausschließlich in Handarbeit möglich. Und nicht selten kommt es vor, dass ein ungeübter Traubenpflücker während der Weinlese seinem Traubeneimer, der den steilen Hang „hinunterkullert“, hinterherläuft. Mit Steigungen von bis zu 80 %, einer optimalen Ausrichtung nach Süden und den einzigartigen, leichten Schieferverwitterungsböden bietet der Brauneberg beste Bedingungen für den Anbau von Wein. Der Schieferboden verlangsamt die Austrocknung des Bodens und hält lange die Feuchtigkeit zurück. Tagsüber nimmt er die Sonnenhitze auf (in der Sonne werden am Boden Temperaturen bis zu 50 Grad erreicht)* und strahlt sie nachts aus.

Das milde Mikroklima verschafft den spät reifenden Trauben, die oft erst Ende Oktober bis Anfang November geerntet werden, eine sehr lange Vegetationsperiode. So hat der Rebstock fast 9 Monate Zeit, die Nährstoffe der fruchtbaren Böden in der langen Vegetationszeit reichlich aufzunehmen. Die Schieferverwitterungsböden prägen den Moselwein und sorgen für Weine mit einer frischen, fruchtigen und bukettreichen Harmonie.

* Quelle: www.rp-online.de, Artikel: „Von Winzer zu Winzer – entlang der Mosel“
** Quelle: www.weinwissen.com